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Projektwoche "Zirkus Lollypop"

7. bis 12. Mai 2001

Texte von der 5. und 6. Klasse

Zeltaufbau

Die Artistengruppen

Die Aufführung

Zeltabbau

Die Zeitung berichtete

Der Zeltaufbau

Der Kindergarten und die Primarschule durfte mit dem Kinderzirkus Lollypop eine Projektwoche durchführen. Der Zirkus war zufällig oberhalb von Fanas bei einem Trainingslager. Dort studierten sie ihr eigenes Programm ein. Darum wurden wir angefragt, ob wir nach den Frühlingsferien diese spezielle Woche durchführen wollten. Wir bekamen von allen Seiten grünes Licht und so stand dieser Woche nichts mehr im Weg. Gespannt erwarteten wir den Montag nach den Ferien

Am Montagmorgen hatten wir noch normal Schule. Wir konnten den Nachmittag dann kaum erwarten, als endlich "der Zirkus" auf dem Schulplatz eintraf. Am Nachmittag mussten wir uns alle sammeln und dann ging's los mit Zeltaufbau. Als erstes galt es das Grundgerüst für das Zelt zusammenzustecken und aufzustellen. Dafür brauchte es an jedem Pfosten mindestens zwei Schüler, da diese Eisenträger nicht gerade leicht waren. Um ca. vier Uhr stand dann das Zelt fertig auf unserem Schulplatz, und so blieb es dann eine ganze Woche beim Schulhaus stehen. 
 

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Und so präsentierte sich das Zelt jeden Morgen auf dem Pausenplatz.

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...und   los   geht's !

[Image]Jeden Morgen wenn es los ging, ertönte zuerst ein lauter Gong, worauf alle ins Zelt rannten und sich dort hinsetzten. Dann erzählte uns Hanspi (der Zirkusleiter) kurz, wie der Tagesablauf in etwa aussieht. Anschliessend war immer ein kurzes Einturnen angesagt, damit man für das darauf folgende Training warm wurde.

Die ganze Woche hatten wir sommerliches Wetter, was diese Woche noch unvergesslicher für uns machte.
 
 
 

Direktion

[Image]Ladina und Ramona aus dem Kindergarten zögerten nicht. Sie gingen beide zur Direktion. Eine Woche lang Text üben, für einen Kindergärtner eine wahre Herausforderung! Doch Ladina und Ramona haben es geschafft! Schon bei dem Üben hatten beide sehr viel Spass. Also, noch einmal einen grossen Applaus für Ladina und Ramona!!
 
 
 
 

[Image]Trapez

Matthias (3.Kl.) sah es... das Trapez und wusste, dass dies das Richtige für ihn ist. Armin und Sandro (auch aus der 3.Kl.) dagegen wollten zuerst in der Akrogruppe mitmachen, entschieden sich dann jedoch auch für das Trapez. Niemand hat es bereut, denn beim Üben und einstudieren des Programmes hatten alle sehr viel Spass. Wenn sie sich auf dem Trapez auf die Schultern standen reichten sie bis zur Decke, denn sie mussten wegen der Vorrichtung immer im Zelt üben.
 
 

Die Akrogruppe

[Image]Am Montag haben wir mit Hilfe der Zirkusleute das Zelt aufgebaut. Am Dienstag durften wir testen, was uns am meisten Spass macht. Schlussendlich entschieden wir, Barbara (6.Kl.), Eva und Rebekka (5.Kl.) uns für die Akrogruppe. Auch Ariana und Tanja (2.Kl.), Corina (1.Kl.) und unser Lehrer haben sich dazu entschieden. Wir alle haben es nicht bereut. Am Dienstag Nachmittag begannen wir bereits mit einzelnen Übungen wie, Kopfstand, Handstand, Überschlag (vom Handstand aus einen Sprung und dann wieder stehen) und Pyramide (unser Lehrer, Rebekka und Eva standen zuunterst, Corina und Tanja darauf, Barbara stand auf unserem Lehrer und Ariana machte davor einen Kopfstand. Mit diesen Übungen begannen wir ab Mittwoch, ein Programm zu erstellen. Der Donnerstag bestand hauptsächlich aus üben und verbessern des Programmes. Am Freitagmorgen bei der Hauptprobe war es natürlich noch nicht so spannend und perfekt wie es dann am Abend war, aber sooo schlecht war es auch nicht.
 
 
 
 

[Image]Die Jonglage

Nachdem wir das Zelt aufgebaut hatten, durften wir am Dienstagmorgen Sachen ausprobieren. Zwei von uns wollten die Jonglage besser kennenlernen. Das waren Céline aus der 2. Klasse und Stefan aus dem Kindergarten. Ihre Leiterin war Elsbeth, die Kindergärtnerin. Sie übten auf den Fässern zu laufen, auf einem Brett, welches auf einer Rolle lag das Gleichgewicht zu halten und später dann auf dem Brett mit Tüchern zu jonglieren. Sie sagten, auf den Fässern zu laufen war das Schwierigere von beidem. Weil es schönes Wetter war, konnten sie draussen üben. Stefan übte auf einem grossen Fass und Céline auf einem kleinen Fass. An der Hauptprobe gab es noch ein paar Schwierigkeiten mit den Fässern, weil das kleine nicht gut rollen wollte. Aber dann bekam Céline auch ein grosses Fass. Um sechs Uhr trafen wir uns dann beim Schulhaus um zu schminken und die Kostüme anzuziehen.
 
 

Tiere

[Image]Sie wollten Tierchen werden weil Tiger und und Löwen ihre Lieblingstiere sind. Bei den Tierchen war Joèl und Martina, beides Kindergärtner, dabei. Am Dienstag Nachmittag konnten sie alles ausprobieren um zu sehen was ihnen am besten gefiel. Meistens kamen sie mit der Direktion nach vorne. Sie balancierten geschickt über ein Bänklein und sprangen durch Ringe. Am Mittwoch fingen sie dann so richtig an zu üben und am Donnerstag lernten sie die Kunststücke in der richtigen Reihenfolge. Bei der Hauptprobe waren sie schon ziemlich nervös. 
  
  
 

Zauberer und Fakire

[Image]Wir wollten Zauberer und Fakir werden wegen den Tricks die man dort lernt und wie diese funktionieren. Über das Nagelbrettlaufen und das Feuerspucken freuten wir uns besonders. Also entschieden wir uns für Zauberer und Fakir. In unserer Gruppe war Roger (2 Kl.), Robert (3 Kl.) und Michael und Mario (5 Kl.) beteiligt. Wir fingen auch schon am ersten Tag mit den Tricks an. Zuerst versuchten wir übers Nagelbrett zu laufen, später dann Schwerte durch eine Kiste zu stecken, in der jemand darin war. Am zweiten Tag übten wir noch und am dritten Tag entschieden wir uns für dieTricks, die wir an der Aufführung dann aufführen wollten. Danach begannen wir die auserwählten Tricks der Reihe nach durchzuüben. Bis am Freitag an der Hauptprobe klappte schon alles ziemlich gut. Dann hiess es nur noch; warten bis es Abend wird.
 

Clowns

[Image]Zu Beginn der Woche haben sich die Clowns einen Sketch ausdenken müssen. Im Lauf der Woche bekamen sie den Sketch in Griff. Dann hiess es üben und üben. Es waren fünf Clowns: Remo, Stefan und Martin aus der 3. Klasse. Robin und Jessica aus der 1. Klasse. Am Abend gab es dann noch ein Durcheinander, weil ein paar Kinder die Perücke nahmen und sie irgendwo verlegten. Am Ende der Projektwoche kam sie wieder zum Vorschein.
 
 
 

[Image]Schmättär Bänd: Dia Cuulä

Am Anfang der Woche konnten wir nicht spielen. Dann hat Hanspi ( Hans-Peter, der Zirkusleiter ) uns einen Takt vorgespielt und wir haben den Takt abgenommen. Wir mussten uns zuerst aber noch für jede Nummer eine Melodie überlegen. Nach jeder Nummer haben wir auch das Instrument gewechselt, ausser Claudio, er hat bei allen spannenden Momenten die Abschläge gemacht. Und wir mussten uns auch schminken und die Haare färben. Wir sahen alle ziemlich cool aus. Wir waren fünf Spieler: Urban und Claudio aus der 5. Klasse, Ronny, Melanie und Christian aus der 2. Klasse. Es gab viele Instrumente: da war das Piano , das Schlagzeug , die Flöte , eine Glocke , eine Rassel und Schellenringe.
 
 

Das Seiltanzen

[Image]Nachdem das Zelt aufgebaut war, durften wir verschiedene Sachen ausprobieren. Sechs von uns hat es ans Seil gerissen. Marcel, Lorena und Martina aus dem Kindergarten, Julie aus der 2. Klasse, Michelle und Marina aus der 6. Klasse. Karola unsere Leiterin hat uns verschiedene Kunststücke beigebracht, die wir dann am Freitag aufführen sollten. Es war nicht sehr schwierig auf dem Seil zu laufen, weil sie uns an einer Hand gehalten hat. Es war ein Drahtseil das über zwei Fässer gespannt wurde. Weil es so schönes Wetter war konnten wir draussen üben. Wir lernten auf dem Seil zu liegen, zu sitzen, durch den Ring zu gehen, rückwärts laufen und man konnte auch zu zweit ein Kunststück auf dem Seil machen. Wir übten die Kunststücke jeden Tag bis am Freitag. Am Freitagmorgen war die Hauptprobe und schon dort kamen viele Leute. Sogar Schulklassen aus den Nachbargemeinden waren anwesend. Am Freitag wurden wir noch geschminkt und zogen unsere Kostüme an. Und schon waren wir bereit für die grosse Vorstellung. 
  
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Die Aufführung

Kurz vor der Aufführung waren wir dann alle ziemlich nervös. Alles war bereit, wir waren geschminkt, kostümiert und wir warteten im Schulhaus nebenan bis wir das Zeichen zum Einmarsch in Zelt bekamen. Und endlich war es soweit. Karola hiess uns in der richtigen Reihenfolge des Ablaufes in Einerkollone einzustehen. Und genau so marschierten wir in das Zelt. Wir waren überrascht wie viele Leute den Weg zu uns gefunden hatten. Nachdem wir uns alle vorne im Kreis hingesetzt hatten, kamen von Hanspeter die einleitenden Worte. Und dann endlich durften wir unsere Wochenarbeit vorführen.
Es lief einfach alles wie geschmiert. Alles klappte. Was in der morgentlichen Hauptprobe noch nicht reibungslos ablief, kam jetzt dafür um so besser daher. Fast.... bei den Clowns fiel zum Beispiel das inprovisierte Steuerrad aus der Hand, aber da es ja Clowns waren, sah das eben lustig aus und alle lachten.
Am Schluss standen wir alle auf und gingen in die Mitte der Arena. Wir alle winkten den Zuschauern zu und Karola spielte ein wunderschönes Lied dazu. Danach bedankte sich Hanspeter bei allen.
Anschliessend gab es noch eine mega coole Party im und ums Zelt. Wir konnten Würste braten, es gab zu trinken und viele Leute blieben noch lange beim Zelt, man wollte einfach nicht loslassen...
 
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Abbau des Zeltes


Am Samstagmorgen dann hiess es das Zirkuszelt, welches eine ganze Woche den Schulhausplatz geschmückt hatte wieder abzubauen. Alle Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen, Lehrer und unsere Kindergärtnerin halfen der Crew während ca. vier Stunden das alles wegzuzaubern. Ein wenig traurig waren wir natürlich schon, als dann am Nachmittag die Zirkusautos wegfuhren.
 
 

Wir hoffen, dass wir euch mal wieder sehen und wünschen euch alles, alles Gute... und nocheinmal ein herzliches Dankeschön für die bezaubernste Woche dieses Schuljahres.

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Die Zeitung berichtete...

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Und sollten wir euer Interesse auch geweckt haben, dann schreibt doch einfach ein mail an:
 
lollypop@bluewin.ch

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