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P r i m a r s c h u l e F a n a s |
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Die Zeitung berichtete
Der Kindergarten und die Primarschule durfte mit dem Kinderzirkus Lollypop eine Projektwoche durchführen. Der Zirkus war zufällig oberhalb von Fanas bei einem Trainingslager. Dort studierten sie ihr eigenes Programm ein. Darum wurden wir angefragt, ob wir nach den Frühlingsferien diese spezielle Woche durchführen wollten. Wir bekamen von allen Seiten grünes Licht und so stand dieser Woche nichts mehr im Weg. Gespannt erwarteten wir den Montag nach den Ferien
Am Montagmorgen hatten wir noch normal Schule. Wir konnten den Nachmittag dann kaum erwarten, als endlich "der Zirkus" auf dem Schulplatz eintraf. Am Nachmittag mussten wir uns alle sammeln und dann ging's los mit Zeltaufbau. Als erstes galt es das Grundgerüst für das Zelt zusammenzustecken und aufzustellen. Dafür brauchte es an jedem Pfosten mindestens zwei Schüler, da diese Eisenträger nicht gerade leicht waren. Um ca. vier Uhr stand dann das Zelt fertig auf unserem Schulplatz, und so blieb es dann eine ganze Woche beim Schulhaus stehen.
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Die ganze Woche hatten wir sommerliches Wetter, was diese Woche noch unvergesslicher für uns machte.
Trapez
Am Montag haben wir mit Hilfe der Zirkusleute das Zelt aufgebaut. Am Dienstag durften wir testen, was uns am meisten Spass macht. Schlussendlich entschieden wir, Barbara (6.Kl.), Eva und Rebekka (5.Kl.) uns für die Akrogruppe. Auch Ariana und Tanja (2.Kl.), Corina (1.Kl.) und unser Lehrer haben sich dazu entschieden. Wir alle haben es nicht bereut. Am Dienstag Nachmittag begannen wir bereits mit einzelnen Übungen wie, Kopfstand, Handstand, Überschlag (vom Handstand aus einen Sprung und dann wieder stehen) und Pyramide (unser Lehrer, Rebekka und Eva standen zuunterst, Corina und Tanja darauf, Barbara stand auf unserem Lehrer und Ariana machte davor einen Kopfstand. Mit diesen Übungen begannen wir ab Mittwoch, ein Programm zu erstellen. Der Donnerstag bestand hauptsächlich aus üben und verbessern des Programmes. Am Freitagmorgen bei der Hauptprobe war es natürlich noch nicht so spannend und perfekt wie es dann am Abend war, aber sooo schlecht war es auch nicht.
Die Jonglage
Sie wollten Tierchen werden weil Tiger und und Löwen ihre Lieblingstiere sind. Bei den Tierchen war Joèl und Martina, beides Kindergärtner, dabei. Am Dienstag Nachmittag konnten sie alles ausprobieren um zu sehen was ihnen am besten gefiel. Meistens kamen sie mit der Direktion nach vorne. Sie balancierten geschickt über ein Bänklein und sprangen durch Ringe. Am Mittwoch fingen sie dann so richtig an zu üben und am Donnerstag lernten sie die Kunststücke in der richtigen Reihenfolge. Bei der Hauptprobe waren sie schon ziemlich nervös.
Wir wollten Zauberer und Fakir werden wegen den Tricks die man dort lernt und wie diese funktionieren. Über das Nagelbrettlaufen und das Feuerspucken freuten wir uns besonders. Also entschieden wir uns für Zauberer und Fakir. In unserer Gruppe war Roger (2 Kl.), Robert (3 Kl.) und Michael und Mario (5 Kl.) beteiligt. Wir fingen auch schon am ersten Tag mit den Tricks an. Zuerst versuchten wir übers Nagelbrett zu laufen, später dann Schwerte durch eine Kiste zu stecken, in der jemand darin war. Am zweiten Tag übten wir noch und am dritten Tag entschieden wir uns für dieTricks, die wir an der Aufführung dann aufführen wollten. Danach begannen wir die auserwählten Tricks der Reihe nach durchzuüben. Bis am Freitag an der Hauptprobe klappte schon alles ziemlich gut. Dann hiess es nur noch; warten bis es Abend wird.
Zu Beginn der Woche haben sich die Clowns einen Sketch ausdenken müssen. Im Lauf der Woche bekamen sie den Sketch in Griff. Dann hiess es üben und üben. Es waren fünf Clowns: Remo, Stefan und Martin aus der 3. Klasse. Robin und Jessica aus der 1. Klasse. Am Abend gab es dann noch ein Durcheinander, weil ein paar Kinder die Perücke nahmen und sie irgendwo verlegten. Am Ende der Projektwoche kam sie wieder zum Vorschein.
Schmättär Bänd: Dia Cuulä
Nachdem das Zelt aufgebaut war, durften wir verschiedene Sachen ausprobieren. Sechs von uns hat es ans Seil gerissen. Marcel, Lorena und Martina aus dem Kindergarten, Julie aus der 2. Klasse, Michelle und Marina aus der 6. Klasse. Karola unsere Leiterin hat uns verschiedene Kunststücke beigebracht, die wir dann am Freitag aufführen sollten. Es war nicht sehr schwierig auf dem Seil zu laufen, weil sie uns an einer Hand gehalten hat. Es war ein Drahtseil das über zwei Fässer gespannt wurde. Weil es so schönes Wetter war konnten wir draussen üben. Wir lernten auf dem Seil zu liegen, zu sitzen, durch den Ring zu gehen, rückwärts laufen und man konnte auch zu zweit ein Kunststück auf dem Seil machen. Wir übten die Kunststücke jeden Tag bis am Freitag. Am Freitagmorgen war die Hauptprobe und schon dort kamen viele Leute. Sogar Schulklassen aus den Nachbargemeinden waren anwesend. Am Freitag wurden wir noch geschminkt und zogen unsere Kostüme an. Und schon waren wir bereit für die grosse Vorstellung.
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Am Samstagmorgen dann hiess es das Zirkuszelt, welches eine ganze Woche den Schulhausplatz geschmückt hatte wieder abzubauen. Alle Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen, Lehrer und unsere Kindergärtnerin halfen der Crew während ca. vier Stunden das alles wegzuzaubern. Ein wenig traurig waren wir natürlich schon, als dann am Nachmittag die Zirkusautos wegfuhren.
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